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Segelflugausbildung

Ablauf der Ausbildung

Will man dann mit dem Segelfliegen anfangen, so sucht man sich einen passenden Verein oder eine Flugschule. Zu erst wird man meist per Flugzeugschlepp (das Segelflugzeug ist an ein Motorflugzeug angekoppelt) auf eine gewisse Höhe geschleppt und der Fluglehrer erklärt die Steuerfunktionen des Flugzeugs. Beherrscht man diese sicher und kann etwa Kurven selber fliegen, beginnt man mit dem Üben der Landung und dem Start.

Alleine selber fliegen kann man natürlich erst, wenn der Fluglehrer nicht mehr mitfliegt - dies ist nach einiger Zeit der Fall und schon steht der erste Alleinflug an. Nach 50-100 Starts wird man dann das erste mal alleine in den Himmel "geschossen" (mit der Winde) oder geflogen (mittels Flugzeugschlepp).

Anschließend folgt dann das Erlernen des eigentlichen "Handwerks" beim Segelfliegen, dem Fliegen in der Thermik. Denn ohne Thermik, also aufsteigende Luftmassen, ist man nach wenigen Metern schon wieder am Boden - an guten Tagen werden übrigens auch in Deutschland mehrere hundert Kilometer Strecke von Segelflugzeugen ganz ohne Motor zurückgelegt.

Abgeschlossen wird die Ausbildung dann mit der theoretischen und praktischen Prüfung. Die Theorie wird im Verein meist während der Wintermonate beigebracht, in den Flugschulen finden sich besondere Kurse. Ist die Prüfung dann erfolgreich bestanden, ist man Inhaber der sogenannten GPL - Glider Pilot Licence.

Preis und Kosten

Natürlich ist das selber fliegen im Segelflugzeug im Vergleich zum Motorflug erheblich günstiger - schließlich verbraucht man nur den Treibstoff der Winde oder des Flugzeuges, welches das eigene schleppt. Nach dem Ausklinken fliegt man mit 100% Sonnenenergie.

Die Ausbildung im Verein kostet etwa so viel wie ein Führerschein, bei Flugschulen beläuft sich der Betrag meist auf etwa 3000 Euro.

Motorsegler

Möchte man unabhängig vom Wetter auch etwas länger als Segelflieger in der Luft bleiben, hat man besonders im Winter meist schlechte Chancen. Dafür kann man auch als Segelflieger noch eine Zusatzberechtigung zum Fliegen eines TMG, Touring Motor Glider, zu deutsch Motorsegler erwerben. Hier zahlt man pro Flugstunde knapp 50 Euro für den Treibstoff und kann, falls man wider erwarten doch auf Thermik stößt, den Motor einfach abstellen und weitersegeln.

Weitere Qualifikationen?

Wer es etwas actionreicher mag und nicht nur leise durch die Luft gleiten möchte, der kann auch als Segelflieger noch Zusatzqualifikationen abschließen und Kurse besuchen. Eine Zusatzqualifikation wäre etwa die Qualifikation zur Durchführung von Segelkunstflug, der dem Kunstflug in Motormaschinen in nichts nachsteht. Spezielle Kurse gibt es etwa auch zum selber Fliegen in den Alpen, die natürlich mit ihrem Panorama glänzen.

Näheres zu diesen Zusatzqualifikationen finden Sie auf der Seite "Lizenz in der Tasche - Zusatzqualifikationen".

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